|
Narro
Narro siebo si - Siebo
Narro sind es gsi
Ho
narro-Hond de
Muettr d’Kiechle g’schtohle
Gib mr
au
Haberstrau,
Suuuerkrut,
fill de
Buebe d’Huut us
und de
Mädle d’Määge
und de
alte Wieber d’Pelzkrago
Ho
Narro.
Narro,
narro Giegebooge
Wa de
seesch isch alls verlooge
Narro,
narro Lenzio.
Hauet
de Katz de Schwanz ab, Hauet
et nue it ganz ab
Lond
erre no en Schtumpe schtoh, dass sie ka schpaziere goh.
Gietzig,
gietzig, gietzig isch de
Beck
Und wenn
de Beck it gietzig wär, no gäb er au e Weckle her.
Gietzig,
gietzig, gietzig sind die Leut
Und wenn
die Leut it giezig sind, denn sind sie au it gscheit.
Gietzig,
gietzig, gietzig isch de säll
Und wänn
där säll it gietzig wär, no gäb er au ä
Guetzle her.
Gietzig,
gietzig, gietzig ich dä Metzgor
Und wenn
dä Metzgor it giezig wär, no gäb er au ä
Würschtle her.
Mir
hond en Bomm dehom, der hot
karrierte Blätter
Mir hond
en Bomm dehom, der blüet bei jedem Wetter.
Mir hond
de allerschönschte Bomm, des isch kon Schpott
Mir hond
en Bomm dehom, wie konner oner hot.
De
Buer goht in Gaarte und
schieeesst
Butzt’s
Fidle mit Brenessle – s’bieest!
Hät de
Buer des Krüütle kennt, denn hätt er’s Fidle it vobrennt.
Die
Frösch, die Frösch, des
isch en luschtige Chor
Die kam
er it rasiere, die hond jo koni Hoor.
Wenn
unsre Magd besoffe isch,
denn wird se rabiat,
denn
suuft sie us de Essigflasch und brünzlet i de Salot.
Annele,
Susannele, wie macht mer
denn de Käs?
Me duet
en in ä Kübele und drückt em mit dem Füdeli
Drum
isch de Käs so räs.
De
Ratzegiggl vu de Tulegass
hot a Kind kriegt wie en Aff
Die ganz
Tulegass war baff vum Ratzegiegel sinem Aff.
De
Ratzegiggl vu de Tulegass hätt in de Rucksack nei gseicht
S’ganz
Butterbrot war weich vum Ratzegiggel sim Seich.
Mir
hond dehom ä Aquarium,
ho-ho-ho
Do
schwimmet lauter Goldfischle rum, ho-ho-ho.
Die sind
mit Schtreichhölzlöe zammegschteckt, ho-ho-ho
Sonscht
wäret sie scho lang verreckt, ho-ho-ho.
Aalte
Wieber und
Ente schwaddered uffem See
Wämmers
will vetränke, sind se näene meh!
Hansele
hot Schtiefel aa, eb Dege a
de Seite
hätts
Geld versauft, hots Ross verkauft – jetzt ka ner nimme reite.
De
Vögele Beck
Do obe a
dem Eck, do wohnt de Vögele Beck.
Der
schtreckt de Arsch zum Fenschter raus,
me monnt
es wär en Weck.
Es isch
kon Weck, es isch kon Weck – es isch de Arsch vom Vögele-Bäck.
Kummt ä
Mädle glaufe und will des Weckle kaufe –
Es isch
kon Weck, es isch kon Weck, es isch de Arsch vom Vögele-Bäck.
Unsre
Magd hot Fische butzt hinter de alte Eiche,
isch ere
ons ins Schlitzle grutscht – etzt ka sie nimmer seiche.
Zu de
Gumper isch se gange und die hond des Fischle gfange
Und
eins-zwei drei – wars Schlitzle wieder frei.
Sie
en Dubbel, er en Dubbel und
s’Kind hot roote Höörle,
sie en
Dubbel und er en Dubbel und s’Kind hot rote Hoor.
D’Müllere
hätt sie hätt, d’Müllere
hätt sie hätt
D’Müllere
hätt en Hund ins Fiedle bisse und debei de Rock verrisse,
d’Müllere
hätt sie hätt.
En
schlechte Johrgang, en roschtige Pflueg,
und ä
Wieb us Wollmatinge, do isch mer gschdroft grad gnueg.
Luschtig
isch die Fasenacht, wenn
mei Muetter Küechle backt.
Wenn sie
aber keine backt, pfeif i uff die Fasenacht.
Die
Niederburger Klepperle
(Albert Klink)
Die
Niederburger Klepperle, die Klepperle, die Klepperle
Die
Niederburger Klepperle, die Klepperle sin’ do,
die
Klepperle sin’ do.
Wir
klepperet die Fasnacht i und us,
wir
klepperet bei jedem Hus.
Mir
gond no lang it hom (Karl
Steuer / Gisela Krauss)
Mir
gond, mir gond no lang it hom,
mir hond
no so viel Durscht
Mir
gond, mir gond überhaupt it hom,
heut
isch uns alles wurscht.
Heut
wird die letzschte Mark verzepft,
heut sim
mer nomol do,
denn
wenn es morge wieder klepft,
denn
kommt die Pleite sowieso.
D’Niederburg
Narrenstadt
Konstanzia, du hast es uns angetan
In
deinen Mauern und Gassen kann man froh sein und lachen,
trinken
heimischen Wein – was kann den schöner sein!
Oh
Bappe lueg, do liegt im
Dreck ä Kippe
Oh Bappe
lueg, jetzt duet sich einer bücke
Oh Babbe
lueg, jetz isch se weg.
Am
Schmotzige Dunschtig (
Willi Hermann)
Wenn de
Hemmedglonker durch die Schtadt marschiert
Isch die
Niederburg verruckt.
Wenn’s
in alle Gasse kracht und schreit,
wenn
klepperet und schpuckt
und mit
Tschinderassabum ziehet Hemmedglonker rum
und
hoorig isch die Katz
jo, die
Welt isch sche und des Herz isch froh,
denn die
Fasbet, die isch do.
Jo, die
Welt isch sche und des Herz isch froh,
denn die
Fasnet die isch do.
Guet
isch gsi..(Hans Sommer)
Guet
isch gsi, guet isch gsi, etz darfsch wieder go,
hosch
die Sach scho richtig gmacht, jo des kammer lo.
Guet
isch gsi, guet isch gsi, Mensch, hond mir etzt glacht
und mir
ruefet Ho Narro, des hosch pfundig gmacht.
Narren
herbei, jung und alt, die
‚Niederburg’ hat Stadtgewalt.
Mäschgerle,
Blätzlebuben kommt heraus aus euren Stuben.
Narren
herbei, gross und klein, wir wollen heut närrisch sein.
Kommt
auf die Gassen mit Tsching und Trara
Ja denn
die ‚Niederburg, die Niederburg, die Niederburg ist da.
Mir
soll kei Geld verroschte (
Albert Klink)
Mir soll
kei Geld verroschte, drum fei’r i jeden Tag.
I los
mer ebbes koschte und due grad was i mag.
Denn
d’Fasnet isch blos einmol und s’Johr eh Ewigkeit und einmol isch
doch kei mol, so saget alle Leut.
Drum
derf mei Geld it roschte, it bis in d’Ewigkeit.
In
Konschtanz man uff d’Fasnet schwört,
so wie’s für en Narr gehört.
Ein
jedes Herz ist voller Freud in dieser heit’ren Zeit.
In
unsrer Stadt da isch was los, kein Mensch ist da ein Trauerkloss.
In
Konschtanz man uff d’Fasnacht schwört wie’s für en Narr
gehört.
Narro
Narro siebe siebe, bin en
Narr und wills au bliebe,
denn des
Lebens höchste Freud isch und bleibt halt d’Fasnetzeit.
Und in
jede Suppeschüssel guckt en wunderfitz’ge Rüssel und
trompetet Ho
Narro – die Narre sind etzt froh!
Hoch
leb die Niederburg ( Franz
Schmid)
Hoch leb
die Niederburg, alte närrische Niederburg.
Ho
Narro, siebo si, d’Niederburg blost d’Fasnet i.
All’s
isch verruckt, juchhe, Konschtanz liegt am Bodesee,
rund um
die Münschterplatz hot d’Niederburg ihren Narreschatz.’
Badischer
Defiliermarsch
Leckscht
mi links, leckscht mi rechts, lecksch mi kreuzweis am Arsch, des isch
de badische Defiliermarsch.
Hosch mi
links, hosch mi rechts, hosch mi kreuzweis gleckt, denn wosch, wie
ä
badisches Arschloch schmeckt.
Mäschgerle,
mei Mäschgerle, i hab di
ja so gern. Mäschgerle, mei Mäschgerle, sei du für heut
mein
Stern. Mäschgerle, mei Mäschgerle, sag mir was liebes ins
Ohr.
Mäschgerle, mei Mäschgerle, nur einmal im Jahr kommt das vor.
Mäschgerle, mei Mäschgerle, nur einmal im Jahr kommt das vor
I
bin en Paradiesler,
me sieht mirs au gli a, dass i ko so en Hoseschiesser vu Konschtanz
drin si ka. I bin en schtramme Kerle, vu unte aa bis nuf und vu so
Schtädtlerherrle, nimms i mit fuffzge uff.
|
Hoorig,
hoorig, hoorig isch die
Katz
Und wenn
die Katz it hoorig isch, denn fängt sie keine Mäuse nicht.
Borschtig,
borschtig, borschtig isch die Sau
Und wenn
die Sau it borschtig isch, denn gibt sie keine Läberwirscht.
Bissg,
bissig, bissig isch de Hund
Und wenn
die Hund it bissig isch, denn isch er au it gsund.
Ruessig,
ruessig, ruessig isch de Speck
Und wenn
die Speck it ruessig isch, no isch er au it fett.
Schtinkig,
schtinkig, schtibnkig isch de Kääs
Und wenn
dä Käs it schtinkig wär, no wär er au it
rääs.
Zottlig,
zottlig, zottlig isch de Bär
Und wenn
de Bär it zottlig wär, no wär er au kon Zottelbär.
Hänsele
Du Lumpehund
Häsch
nit gewisst dass d’Fasnet kunnt? Hätsch dies Muul mit Wasser
griebe, wär dir’s Geld im Beutel bliebe.
Blätzlebuebe,
eins zwei drei
Gunnt
vum erschte Hahneschre
Gässle
uf und Gässle ab
Klopfet
alle Winkel ab,
schträhled
Mädle, Wieb und Maa,
schträhled
alles drum und dra,
suufet,
wa no kunnt dezue
Narro,
narro Blätzlebue.
Aetsch,ätsch,
ätschibäätsch,
unsre
Katz isch schööner
unsre
Katz hot Hoor am Buuch
wie en
Ital….
Allen
wohl und niemand weh
Sellem e
wenig weniger und dem e wenig meh
Wer
recht verruckt zur rechten Zeit
Wird au
am schnellschte wieder gscheit
Und der,
wo it will, der hot scho ghet -
der halt
sei Mul und gang is Bett.
Doch der
die schönen Schtunden wirklich nutzt
Der hot
vum Läbe was ghet – wenns en emol butzt.
Mir sind no do- mir ruefet froh
der
Konschtanzer Fasnacht ein Ho Narro
Mammele,
Mammele guck mal her –
Mir
wachset Hoor am Bauch, i glaub i wird en Bär.
De
Essig isch sauer, de Zucker
isch süess –
Wenn
d’Hose au no voll hosch, no schtinked au no d’Fuess.
Jokeli
isch in Brunne keit, i hab’
s höre plumpse.
I hon
gmont, s’isch en grosse Ma – ez isches nur no en Schtumpe.
Im
Januar, Im Februar, im März und im April
Do sind
die Mädle kitzlig, do kam er wenn mer will.
Im Mai,
im Juni, im Juli und Auguscht, do isch die saure Gurkezeit,
do hond
se halt ko Luscht.
September,
Oktober, November und Dezember –
Mädle,
lupf de Rock in d’Höh und zeig mer dein Kalender.
Gell Du
kennsch mit it – Du wosch it, wer ih bin
Und
kennsch mi au it, mi ziehts zu dir halt hin.
Schau in
die Augen mir, dann wirscht Du wissen
Ich hab
dich lieb und du darfsch mich heut küssen.
Gell du
kennsch mi it, du wosch it, wer ih bin (Karl Steuer)
Refrain
Bodenseelied ( Willi Hermann):
Ja wenn
der ganze Bodesee ein einzigs Weinfass wär –
Gefüllt
mit allerbestem Wein das ganze schwäb’sche Meer.
In
Konschtanz müsst desSpundloch sei, i hau de Zapfe nei
Und
trinke, trinke immerzu vom Bodesee de Wei’,
und
trinke, trinke immerzu vom Bodesee de Wei’.
Konschtanzer
Fasnacht ( Werner Knuth)
Konschtanzer
Fasnacht feiern wir heut’
Konschtanzer
Fasnacht voll Fröhlichkeit.
Konschtanzer
Fasnacht bleibt stets beschtehn,
denn der
Humor, denn der Humor – der wird in Konschtanz niemals untergeht.
Konschtanz
liegt am Bode-Bodesee und
d’Niederburg am Rhein – i möchte mei ganzes Lebe lang en
Niederbürgler sei.
Konschtanz
liegt am Bode-Bodesee und d’Niederburg am Rhein
I möchte
mei ganzes Lebe lang en Niederbürgler sei.
Mädle,
wenn vu Konschtanz bisch
(Willi Hermann)
Mädele
wenn vu Konschtanz bisch, warum kaasch du it küsse,
alle
junge Mäschgerle, die wärets lerne müsse
wenn
du’s kasch so guet wie i denn merksch es immer meh
dass
d’Konschtanzer Fasnacht isch s’Allerschönscht bei uns am
Bodesee, dass d’Konschtanzer Fasnacht isch’s Allerschönscht bei
uns am Bodesee
S’goht
degege Mamme (Walter
Fröhlich)
S’goht
degege Mamme, häng de Schurz a d’Wand.
Hei,
jetzt mach die doch weeng nett.
Endlich
kunnt die Fasnet wieder mol is Land
Und do
gohnt kon Mensch is Bett.
Do
gommer wieder schnurre und lond de Spiesser pfurre
Und
singet eins und pfetzet eins, de Poppele regiert.
S’goht
degege Mamme, häng de Schurz a d’Wand, kum scho, blos it lang
geniert.
S’isch
Fasnet i de Niederburg
(Willi Hermann)
S’isch
Fasnet i de Niederburg, jo do wird küsst und glacht
Bis
überm blaue Bodesee en neuer Tag erwacht.
Die
ganze Welt, sie isch verruckt, doch eines, des isch gwiss
Zu
Konschtanz i de Niederburg, do isch mei Paradies
Zu
Konschtanz i de Niederburg, do isch mei Paradies.
Aahlelied
Bitte,
bitte gib mer doch en Aahle, gell, des isch so sche
Bitte,
bitte gib mer doch en Aahle, denn griegsch du vo mir zwe.
Bitte,
bitte, bitte so en Aahle, schmeckt wie en halbe Kuss,
zwei
Halbe gieht en ganze, en ganze Hochgenuss.
Bin e
Niederburger Frichtle
(Willi Hermann)
Bin e
echts Konstanzer Frichtle, kenn mei Städle gar so guet.
Hon vom
Vater und de Mueter Niederburg si hase Bluet.
Warum
muess i di verlasse, kleine Welt voll Freud und Spass?
Loss mi
lebe, loss mi sterbe nur i de Konradigass.
Konschtanzer
Frichtle – des ka i net bleibe, muoss doch hinaus i d’Welt.
Doch in
mei Tagebuch wird immer i schreibe, wo’s mir am beschte g’fällt:
Inselgass,
Brückegasse, Tulegass, Rheingass und dorauf no mei Herz-Ass – das
ist mein herrlichster Niederburgwinkel, mei Heimat Konradigass
Konschtanzer
Fasnacht isch s’Schönschte im Lebe,
do lacht
des Herz vor Freud
kann es
uf Erde was Schöneres gebe als Luscht und Heiterkeit.
Inselgass,
Brückegass, Tulegass, Rheingass, do jubelt des Herz vor Spass
Doch
unser närrischer Niederburgwinkel, des isch d’Konradigass,
doch
unser närrischer Niederburgwinkel, des isch d’Konradigass.
Elefantenmarsch
(F. Schmidt / W. Knuth)
Gebet
acht, gebet acht, ein altes Lied wird jetzt gebracht, gebet acht,
gebet acht, ein Lied das euch viel Freude macht: der Elefantenmarsch,
der bringt uns gleich in Harsch und man hört spät und
früh überall
die Melodie. Narren sind alle heut zur schönen Fasnachtszeit, drum
woll’n wir fröhlich sein, stimmt jetzt mit uns ein: Ho Narro, ho
ho Narro ho, heut ist Fasnacht darum sind wir auch so heiter und so
froh. Ho Narro, froh; Ho Narro, ho!
Jo
wenn in Konschtanz Fasnet isch
(Willi Hermann)
Leut,
loset zue, jo was isch bi eu, es kleppret, schreit und kracht.
Es sing
und klingt durch’s Gässle, mer schunklet, trinkt und lacht.Isch
d’Stadt au alt viel hundert Johr, rauscht jung des Narrebluet, und
wenn ä Mädle küsse ka, des duet guet, des duet guet.
Drum frog i
klä und gross, was isch denn heut bloss los? Jo wenn in Konschtanz
Fasnet isch am schene Bodesee, denn sind sogar die Fisch verruckt und
schtrecket d’Schwänz i d’Höh. Jo jeder wosst und jeder
spürts,
isch usser Rand und Band, denn Konschtanz isch als Narrenescht der
ganzen Welt bekannt
Konstanz,
die Hochburg der Narren
Konstanz
war und ist und wird immer bleiben
Die
Hochburg der Narren Bodensee.
Jung und
alt macht mit beim närrischen Treiben
Wer das
nicht will glauben, komm selbst und seh!
Und weil
das schon immer so war, wird es immer so sein!
Ho Narro
Konstanzia am See und Rhein
Konstanz
war und ist und wird immer bleiben
Die
Hochburg der Narren am Bodensee.
S’goht
alles rum (Wolfgang Albiez)
S’goht
alles rum, drum sei it dumm
Kumm mit
uff d’Fasnet, kumm.
Guck it
um und sei it stumm und frog it lang warum.
Kumm
danz mit mir und gump mit mir in Narrehimmel nei. Det isch es
schä,
du wirsch es säh, sag jo it nei!
In
Allmannsdorf und Egg, do
goht me ran an Speck und auch in Litzelstetten mit Pauken und
Trompeten. Am Busen der Natur, da sind die Weiber stur. Nur Heiraten
vom Fleck hat für uns Sinn und Zweck in Litzelstetten,
Allmannsdorf
und auch in Egg.
Wollmatinger
Fasnet
Vum
Betteberg bis zum Fürschtebuckel, do isch alles verruckt. De
Kleenschte scho, wo hot no en Nuckel, i de Fiess es zuckt.
‚Hoorig’
schreit se alle bis se heiser sind.
Und
danze dond se alle, de Vater, d’Mutter und s’Kind.
Desch
isch Wollmatinger Fasnet, des isch Wollmatinger Brauch, Hoorisch,
Borschtig und so weiter und Suerkruut für de Bauch.
Des isch
Wollmatinger Fasnet, des isch die Giraffia, Giraffe giehts it nu in
Übersee, nei – au am Bodesee.
S’Gundele-Lied
Mädle,
kumm zu mir, mir gond ge gundele, Du ind i – mir zwäh.
Uff de
See so ganz ällä gi gundele, oh monn, dees wär
schääh.
Und i
woss ä Plätzle für mi und mei Schätzle, wosch im
Welleschunkle,
do bin i schiech. Loss mi au it lumpe, i du mit dir gumpe denn im
Binsemunkle, so bin i en Sierch. Mädle, kumm zu mir, mir gond ge
gundele, Du ind i – mir zwäh.
Uff de
See so ganz ällä gi gundele, oh monn, dees wär
schääh
|